Der Name Csaterberg

Blick vom Hochcsater auf den Eisenberg
Blick vom Klein- auf den Hochcsater

die Kehrbacher-Kapelle am Kleincsater
ein Teil vom Erdödy-Weingarten
Blick vom Hoch- auf den Kleincsater

 

Die Namensgebung:

Nun zum Namen des Berges – eine eindeutige Erklärung existiert nicht!

1. Annahme:

„Tschater“ (einst und jetzt wieder Csater geschrieben) komme vom ungarischen Wort „csada“ und heißt soviel wie „Schlacht“ – in diesem Fall also „Schlachtenberg“

Man suchte eine Burg der Tempelritter, die ihren Hauptsitz auf der Burg Lockenhaus hatten. Dieser Orden soll einen zweiten befestigten Sitz am Csaterberg besessen haben. Man vermutet, dass diese Burg am Südhang des Kleincsaters (im Bereich der heutigen Weingärten der Herrschaft Erdödy) gestanden habe. Diese Stelle betrachtend, könnte man sich dies durchaus vorstellen. Eine Tatsache ist, dass Franz Kehrbacher auf seinem Acker, am Südabhang des Bergdorfes, eine mächtige Ringmauer (innerer Durchmesser 3m, Mauerstärke 1m), eines Wehrturms, entdeckt hat. Von diesem Turm aus führt eine ca. 1m breite Mauer in Richtung Nord.

 

2. Annahme:

Auf dem Weinberg habe eine mit Stroh gedeckte Holzhütte, die zum Weinverkauf diente, gestanden. Also eine Art „Weinstube“, die auf ungarisch „csarta“ bezeichnet wurde.

In unserer Mundart existiert heute noch die Bezeichnung „TRADAHITTN“ für alte mit Stroh gedeckte Hütten.

 

Eines sei noch gesagt: Die Sekretariatsgemeinde Kohfidisch besaß keine Kirche, die Berggemeinde (früher als „die Bergler“ bezeichnet) besaßen und besitzt heute noch eine Kapelle. Diese wurde aufgrund eines Gelübdes um das Jahr 1932 von der Fam. Kehrbacher errichtet (heute noch im Besitz dieser Familie).

Am Pfingstmontag zieht der Herr Pfarrer in einer Prozession von Kirchfidisch nach Kohfidisch und weiters zur Bergkapelle. Dort wird in feierlicher Stimmung die hl. Messe, die zugleich Bittprozession, Weingarten- und Feldweihe ist, gefeiert. Danach marschiert die Prozession singend und betend weiter zur Kapelle am Hochcsater, wo der Herr Pfarrer ebenfalls die Weingartenweihe vornimmt.

 

Weit schweift der Blick in die Umgebung. An hellen Tagen, so ist meist die Zeit, kann man die Riegersburg, die Gleichenberger – Berge, den Eisenberg und das weite Land Ungarns sehen.

Schöne Sonnentage, sauerstoffreiche Luft und das viele Grün beruhigen und die edlen Tropfen der Trauben schenken heiteres Gemüt und lassen den trüben Alltag wenigstens für einige Zeit vergessen.

 

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