Die Geschichte des Csaterbergs

Zeichnung vom Csaterberg
Schloss Kohfidisch
historische Weinpresse am Csaterberg
Georgsteich (7 ha Wasserfläche)

 

GESCHICHTE:

Dokumentiert ist der Weinbau auch in BERGBÜCHER, die im Archiv in Eisenstadt aufliegen.

Wie der Eisenberg, war auch der Csaterberg einstmals im Besitz Adeliger Grundherren und der Kirche. Die Grafen Erdödy teilten die Rieden 1848 auf die bäuerliche Bevölkerung auf. Noch heute steht das Schloss dieses Grafengeschlechts in der Ortschaft Kohfidisch.

Demnach war der Kleincsater im Besitz der Grafen Erdödy. Diese setzten für die Verwaltung des Weinberges eigens Verwalter/Richter (genannt Bergrichter) und 6 Geschworene ein.

Deren Aufgaben:

Verpachtung an Interessenten (Diese waren verpflichtet, die Weingärten ordnungsgemäß zu bewirtschaften)

Richtige Bewirtschaftung und Pflege

Beaufsichtigung der Ernte und der Steuerleistung (Naturalien) an den Grafen

Gericht zu halten bezüglich Pflege, Ablieferungen, Diebstahl

 

Die BERGBÜCHER enthalten eine lückenlose Darstellung dieser Tätigkeiten vom Jahr 1574 bis zum Jahr 1838. Eines dieser Bücher enthält sogar das "Berggesetz", das in vielen Paragraphen aufgelistet ist.

Erst nach 1848 begann man mit der Aufteilung des Weinberges an die Bauern, die bereits Pachtverträge hatten.

Diese Eigentumsübertragung verursachte eine sehr rege Bewirtschaftung. Damals begann man auch mit dem Anlegen von veredelten Sorten, die jedoch von der Reblaus vernichtet wurden. Und so gab es um die Jahrhundertwende fast keinen Bergbetrieb. Danach begann man mit dem Ansetzen neuer Sorten nach amerikanischen Unterlagen. Heute gibt es eine rege Bewirtschaftung edler Sorten verschiedenster Arten.

 

Der Hochcsater war bis 1848 im Besitz des Klosters von Kulm. Das Kloster war Pfarre von unserem Gebiet und wurde 1784 aufgelöst. (Es fiel der canonischen Neuordnung Kaiser Josef II zum Opfer).

Im Jahre 1784 wurde dann die Pfarre Kirchfidisch errichtet. Heute noch findet man auf dem Hochcsater eine Kapelle im barocken Baustil.

Am Fuße der Hochcsaters breitet sich der Georgsmeierhof, der einst eine große Gemeinde beherbergte, aus. Diese wurde jedoch durch die Türken und die Pest im Jahre 1664 ausgerottet. Heute ist dieses schöne, von Wäldern eingesäumte Stück Land leer. Hochwild macht diese Gegend noch attraktiver.

Eine weitere Besonderheit ziert dieses Weinbaugebiet; es ist dies die "Kuhschelle" das "Rentiermoos" und der "Frauenschuh" – all diese Pflanzen stehen unter Naturschutz!

 

WEINGUT STUBITS
Harmisch 12
7512 Kohfidisch

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